… mehr über mich

Als Pädagoge für Geschichte und Sport hätte ich damals allerdings Rheinberg und den Niederrhein verlassen müssen, um in den Schuldienst zu kommen. Da ich das nicht wollte, habe ich einen anderen im Diplom-Sport-Studium entwickelten Schwerpunkt, die Gesundheitsförderung, letztlich zum Beruf gemacht und versuche seither als Präventionsfachkraft die Menschen davon zu überzeugen, dass „Vorbeugen besser als heilen“ oder therapieren und noch dazu kostengünstiger ist! Zunächst bei einer großen Gesundheitskasse und dann bei der AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel als „Youthworker“ und „Öffentlichkeitsarbeiter“ sowie seit über 20 Jahren auch als Geschäftsführer.

Als solcher habe ich die Personal-, Finanz- und strategische Verantwortung eines freien Trägers der Wohlfahrtspflege und kämpfe auf allen föderalen Ebenen (also auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene) um den Erhalt und die Weiterentwicklung „struktureller Präventionsansätze und entsprechender Infrastruktur“ im Gesundheitswesen.

Eine Aufgabe, deren enorme Bedeutung uns gerade die aktuelle Corona-Pandemie wieder deutlich gemacht hat, die aber leider viel zu häufig vernachlässigt und dem Streben nach immer mehr Wirtschaftswachstum geopfert wurde.

Ich will als Bürgermeister die Aufgabe der staatlichen und damit auch kommunalen Daseinsfürsorge und des damit verbundenen Dienstleistungsverständnisses wieder stärker in den Fokus rücken!

Wir können es uns auf Dauer nicht leisten, alles „outzusourcen“ und müssen uns wieder mehr besinnen, was für unser Dasein wesentlich ist: Gesundheit, Freiheit, Natur- und Umweltschutz, Chancengerechtigkeit und Verteilungsgerechtigkeit der Ressourcen, allen voran die Bildung – und wer dafür verantwortlich sein soll!

Dafür setze ich mich seit 2005 auch politisch in Rheinberg ein, zunächst als sachkundiger Bürger im Sozial-, Sport- und Kulturausschuss und seit 2009 als Mitglied des Rates der Stadt Rheinberg für die Fraktion von Bündnis 90 / Die GRÜNEN sowie im Sportausschuss und im Schulausschuss, dessen Vorsitzender ich seit 2014 bin.

Meine wesentlichen Überzeugungen, die mich dabei leiten und sich in langer Berufserfahrung wie in der Politik als erfolgversprechend herausgestellt haben, sind:
„Kein Fanatismus!“ und „Wir kommen in der Sache nur weiter, wenn wir die Menschen erreichen!“ (Paul Watzlawik) und dazu benötigt es den Willen dazu, etwas zu bewegen und darüber Transparenz zu schaffen, offene Ohren für die Menschen, eine Prise diplomatisches Geschick und auch einen Schuss Humor – und damit, so meine ich, bin ich recht gut ausgestattet.

Daher bitte ich um Ihr Vertrauen, liebe Rheinbergerinnen und Rheinberger, und um Ihre Stimme bei der Bürgermeisterwahl 2020 – denn das wäre sehr gut für Rheinberg!

Ihr
Dietmar Heyde